AHGZ: „Wir sind für unsere Mitarbeiter da“ - Interview mit Jörg T. Böckeler

Autor: Birgit Borreck
Kategorie HONESTIS AG in den Medien
Datum: 10 Jan, 2022

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AHGZ: „Wir sind für unsere Mitarbeiter da - Interview mit Jörg T. Böckeler

Nach dem Wechsel von Karl-Heinz Pawlizki zur Arabella Hospitality S.E. ist Jörg T. Böckeler seit Januar der neue CEO von Dorint. Was er sich vorgenommen hat, sagt er Rolf Westermann.

Jörg Böckeler, Gratulation zur neuen Spitzenposition, die Sie zum 1. Januar angetreten haben. Was war Ihre erste Amtshandlung?
Oberste Priorität hat für mich weiterhin, das Gesamtunternehmen in der sich laufend verändernden Pandemie-Situation weiter zu stabilisieren und dafür zu sorgen, dass es allen Mitarbeitern und Gästen gut geht. Ich begegne dem sich erneut zuspitzendem Verlauf der Pandemie, der nicht unerwartet kam, mit höchstem Respekt und verfolge weiter die gemeinsam mit unserem Aufsichtsrat verabschiedete Expansions-Strategie.

Vor einigen Wochen schien es noch so, als ob das Jahr 2022 einfacher wird. Wie schätzen Sie die Lage nun ein?
Nach den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 im Lockdown hatte sich die Situation in den Sommermonaten bis weit in den Herbst hinein deutlich entspannt. Wir lagen erfreulicherweise im Oktober mit der Gruppe bei der Belegung sogar auf Vor-Corona-Niveau. Dazu haben vor allem unsere 15 Resorts beigetragen, die gut ein Viertel aller Hotels ausmachen. Bedauerlicherweise hat sich durch die stetig wachsende Verunsicherung der Bevölkerung in der vierten Welle das Buchungsniveau wieder deutlich abgeschwächt. Wir mussten erneut mit vielen Stornos umgehen und im Augenblick ist wenig Bewegung, vorrangig im Geschäftsreisesegment, aber auch zunehmend mehr bei den Individualreisenden.

Bleiben die Dorint-Hotels geöffnet - und wie lange wird Corona die Branche noch beschäftigen?
Wir bleiben bei unserer Strategie, unseren Gästen weiterhin sichere Wohlfühlorte anzubieten, und befolgen in den Hotels alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Daher bleiben alle Hotels der Dorint Gruppe geöffnet, mit Ausnahme der Destinationen, in denen Schließungsverfügungen bestehen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Iserlohe sprach von rund 140 Millionen Euro Verlusten durch Corona. Nach Abzug der staatlichen Hilfen fehlen noch mehr als 60 Millionen Euro. Was bedeutet das für den operativen Spielraum von Dorint?
Damit wir weiter entschädigt werden können, hat unser Aufsichtsratsvorsitzende kürzlich provokant den nächsten Lockdown mit entsprechenden Schließungsverfügungen gefordert. Vermutlich wird es aber keinen Lockdown geben, sodass wir auf andere Maßnahmen von der neuen Bundesregierung angewiesen sind. Hier müssen wir als Branche einen klaren Schulterschluss miteinander haben und mit einer Stimme sprechen!

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Lesen Sie das gesamte Interview hier als PDF.

Tags: Corona-Virus Dorint GmbH Jörg T. Böckeler